Montage

Warnung

Sichtprüfung Beschädigungen

Die Komponente ist einer Sichtprüfung auf Beschädigung zu unterziehen und darf nur in einwandfreiem Zustand betrieben werden. Beschädigte Teile müssen vor der Inbetriebnahme fachgerecht durch RNA-Originalteile ersetzt werden. Der Betrieb bei erkennbaren Schäden ist strengstens untersagt.

Wichtig

Sichtprüfung Verschmutzungen

Vor der ersten Inbetriebnahme sind Werkstücke bzw. Fördergüter ebenso wie Verschmutzungen aus der Komponente zu entfernen. Werkstücke, die nach einem angemessenen Probelauf eingefüllt werden, müssen trocken, sauber und ohne scharfe Kanten sein, um Verschmutzungen zu vermeiden.

Warnung

Durchführung von Reparaturtätigkeiten

Bestimmte Tätigkeiten, wie der Austausch von Elektromotoren oder anderen Komponenten dürfen nur von Fachpersonal der RNA oder nach vorheriger Absprache mit Fachpersonal der RNA und anschließender Unterweisung durchgeführt werden.

Wichtig

Kontrolle der Komponente

Kontrollieren Sie alle mechanischen Sicherheits- und Schutzeinrichtungen auf ihre korrekte Montage und Funktion. Prüfen Sie, ob alle Schraubverbindungen korrekt angezogen sind.

Bemerkung

Die Komponente ist zur Komplettierung/Integration in eine Gesamtanlage vorgesehen. Erst nach der sicherheitsgerechten Komplettierung/Integration seitens des Betreibers darf die Maschine betrieben werden.

Wichtig

Achten Sie bei der Aufstellung des Förderbands darauf, dass der Gurt keiner starken Wärmebelastung ausgesetzt ist. Beachten Sie die zulässige Temperatur des eingesetzten Gurtes. Andernfalls kann sich der Gurt ausdehnen und an den Antriebsrollen durchdrehen.

Bei der Montage der Komponente werden die beiden im Folgenden beschriebenen Fälle unterschieden.

Einteilige Förderbänder

Einteilig gelieferte Förderbänder sind fertig montiert und werden nur noch an der Verwendungsstelle verbaut. Weitere Informationen zur Montage finden Sie im Kapitel Montage auf RNA-Ständern.

Mehrteilige Förderbänder

Förderbänder mit einer Gesamtlänge über 3m werden aus Transport- und Verpackungsgründen in einzelnen Segmenten geliefert. Die Montage dieser Förderbänder ist im Folgenden beschrieben.

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Abb. 1 Verbindungsstellen

  1. Fügen Sie die Verbindungsstellen mit gleicher Nummerierung zusammen

  2. Sollten die Gleitbleche geklebt sein, entfernen Sie die Folie des doppelseitigen Klebebandes. Heben Sie einen der Bandkörper an und schieben Sie ihn so über den nächstliegenden Bandkörper, dass sich die Profile berühren und fluchten. In dieser Position drücken Sie das Gleitblech auf das doppelseitige Klebeband

  3. Ziehen Sie die Schrauben der seitlich in den Nuten liegenden Verbinder an. Achten Sie dabei auf die Flucht der Profile zueinander

    _images/2D_FP120_Ausrichtung_Band.png

    Abb. 2 Ausrichtung der Profile

  4. Schieben Sie anschließend den Gurt seitlich über den Bandkörper

    Bemerkung

    Die Standardgurte der RNA sind mit einer Fingerverbindung endlos gefertigt. Bei diesen Gurten ist die Laufrichtung beliebig.

    Bei Gurten mit einer Überlappverbindung sollte die Laufrichtung entsprechend folgender Abbildung gewählt werden:

    _images/2D_FP120_Laufrichtung_normal.png

    Abb. 3 Überlappverbindung bei Normalbetrieb

    Eine Ausnahme bildet der Staubetrieb. In diesem Fall wird der Gurt entsprechend der folgenden Abbildung eingebaut:

    _images/2D_FP120_Laufrichtung_Stau.png

    Abb. 4 Überlappverbindung bei Staubetrieb

  5. Richten Sie die Bandkörper nochmals zueinander fluchtend aus und ziehen die seitlichen Verbindungsschrauben fest an

  6. Abschließend richten Sie die Achsen der Antriebs- und Umlenkrollen zueinander und zum Bandkörper aus

    _images/2D_FP120_Ausrichtung_Rollen.png

    Abb. 5 Ausrichtung der Rollen

Vorsicht

Montieren Sie die Schutzverkleidung vor der Inbetriebnahme des Förderbandes.

Montage auf RNA-Ständern

Bei der Montage der Komponente auf einem RNA-Ständer gehen Sie wie folgt vor:

fp120_staender_doppelt

fp120_staender_einfach

Doppelständer

Einfachständer

  1. Bei der Komponente FP120 schrauben Sie die Nutensteine der Ständerlaschen ab und legen diese an der vorgesehenen Stelle in die Nut des Bandköperprofils. Legen Sie den Bandkörper auf und setzen Sie die Schrauben wieder ein. Anschließend ziehen Sie die Schrauben fest.

  2. Bei der Komponente FK120 lösen Sie die Schrauben der Klemmlaschen soweit, dass der Bandkörper zwischen Ständer- und Klemmlasche eingelegt werden kann. Anschließend ziehen Sie die Schrauben fest.

  3. Stellen Sie die gewünschte Höhe des Ständers ein.

    Bemerkung

    Die Ständerhöhe kann um +70mm/-20mm verstellt werden. Für den Transport ist stets die geringste Höhe eingestellt. Für das Maß der Ständerlaschen-Oberkante bis zur Transporthöhe gilt:

    • FK120 - ca. 40mm

    • FP120 - ca. 11mm

    Lösen Sie die Schrauben am Ständerholm. Verschieben Sie die Rohre ineinander, bis die gewünschte Höhe erreicht ist. Anschließend ziehen Sie die Schrauben fest.

    Gefahr

    quetsch Quetschgefahr

    Stützen Sie das Ständeroberteil ab, da es durch sein Eigengewicht herabrutschen kann.

  4. Stellen Sie den Ständer auf und richten ihn aus

  5. Prüfen Sie, ob die Ständerlaschen-Oberkanten eine Flucht bilden. Die Winkellage der Ständerlaschen kann nach Lösen der Befestigungsschrauben korrigiert werden. Ziehen Sie die Schrauben nach erfolgter Justierung wieder fest.

Wichtig

Nur für Doppelständer

Montieren Sie eine Längsverbindung zwischen den Ständern, damit eine stabile Einheit entsteht.

Wichtig

Achten Sie auf eine verwindungsfreie Montage des Förderbandes

Warnung

Das verwendete Ständergestellt muss mit Dübeln im Fundament verankert werden. Ein unverankerter Betrieb ist unzulässig.