Inbetriebnahme

Die erste Inbetriebnahme sollte ohne Werkstücke erfolgen. Nach erfolgreicher Erstinbetriebnahme kann ein Probelauf mit Werkstücken erfolgen.

Warnung

Vor dem ersten Einschalten ohne angeschlossenen Antrieb ist zu prüfen, dass

  • die verwendete Stromversorgung den Anschlussdaten des verwendeten Steuergerätes entspricht

  • die Komponente keine Beschädigungen aufweist

  • die Komponente ordnungsgemäß befestigt und ausgerichtet wurde

  • die Komponente ordnungsgemäß in die Gesamtanlage integriert und korrekt ausgerichtet wurde, frei steht, bei Schwingung keine anderen Gegenstände berührt und die Übergänge zu weiteren Komponenten störungsfrei sind

  • alle elektrischen und mechanischen Schutz- und Sicherheitseinrichtungen einwandfrei funktionieren

  • bei der Erstinbetriebnahme, der Inbetriebnahme nach Reparaturarbeiten oder dem Austausch von Steuergeräten / Antrieben, die minimale Leistung am Steuergerät eingestellt ist

Warnung

Vor dem ersten Einschalten mit angeschlossenem Antrieb ist zu prüfen, dass

  • alle Transportsicherungen entfernt wurden

  • sich keine Werkstücke im System befinden und Verschmutzungen entfernt wurden

  • das Anschlusskabel korrekt an das Steuergerät angeschlossen wurde

  • das Steuergerät entsprechend der Vorgabe eingestellt wurde

Bemerkung

Medienversorgung

Eine ausreichende und stabile Versorgung mit allen notwendigen Medien (Strom, Druckluft etc.) ist sicherzustellen und zu prüfen.

Bemerkung

Komplettsysteme

Bei Steuergeräten, die als komplett eingerichtetes System inkl. Antrieben und Transportschiene ausgeliefert werden, ist bereits ab Werk die optimale Förderleistung eingestellt. Im Falle eines Drehknopfes am Steuergerät ist diese auf der Skala mit einem roten Pfeil gekennzeichnet.

Anschlussmöglichkeiten

Externe Freigabe

In der Werkseinstellung wird der Antrieb mit dem Zuschalten der Netzspannung ein-/ ausgeschaltet. Über die externe Freigabe besteht die Möglichkeit den Antrieb durch eine übergeordnete Steuerung zu steuern.

Dazu ist die Front des Steuergerät unter Beachtung der oben angeführten Sicherheitshinweise zu öffnen. Den Blindstopfen an der Unterseite des Gehäuses entfernen und eine Kabelverschraubung M16 mit Zugentlastung einbauen. Hier das Kabel für die Freigabe durchführen.

Die Freigabe erfolgt auf zwei mögliche Arten:

  1. Freigabe durch ein 24 V DC Signal (Jumper J3 muss entfernt werden)

  2. Freigabe durch einen potentialfreien Kontakt (Jumper J3 muss verbunden sein)

Klemme

Klemme 10

Freigabesignal (potentialfrei)

Klemme 11

Freigabesignal (potentialfrei)

Klemme 12

Freigabesignal GND (extern)

Klemme 13

Freigabesignal Ausgang

Anschließend ist die Freigabe durch Umstecken des Jumper J3 korrekt zu wählen.

Wichtig

Die Kabellänge darf nicht mehr als 10m betragen. Das Kabel nicht in unmittelbarer Nähe zu energiereichen Schalteinrichtungen oder starken Störfeldern verlegen.

Statusausgänge

Der Statusausgang stellt eine potentialfreie Transistorstrecke zur Verfügung, die immer dann durchgeschaltet ist, wenn das Steuergerät netzversorgt und eingeschaltet ist und der Antrieb arbeitet. Der Transistor ist NPN - dotiert und schaltet Spannungen bis 30 Volt DC mit einem maximalen Strom von 100 mA. Der möglichst universellen Verwendung wegen wurde auf eine Schutzbeschaltung völlig verzichtet. Die Sorgfaltspflicht liegt hier beim Anwender.

Zum Anschluss ist die Front des Steuergerät unter Beachtung der oben angeführten Sicherheitshinweise zu öffnen. Den Blindstopfen an der Unterseite des Gehäuses entfernen und eine Kabelverschraubung M16 mit Zugentlastung einbauen. Hier das Kabel durchführen.

Klemme

Klemme 14

Status Ausgangssignal

Klemme 15

Status 24 V DC (extern)