Parametereinstellung¶
Warnung
Falsch eingestellte Parameter können eine elektrische oder mechanische Beschädigung des Steuergerätes oder des Schwingantriebs nach sich ziehen. Vor dem Einschalten sollte daher eine geringe Fördergeschwindigkeit am Steuergerät eingestellt werden. Beim Hochfahren der Leistung ist dann auf die ordnungsgemäße Funktion zu achten.
Übersicht¶
Parameter |
Abhängige Parameter |
Bedeutung |
Einstellung |
Werks-einstellung |
|---|---|---|---|---|
Parameter |
||||
Parameter |
Parametrierung sperren / freigeben |
gesperrt |
||
Code |
Freigabe Code |
1972 |
||
Kanal |
||||
Amplitude |
Sollwert für Kanal. Förderleistung. |
0.0 … 100 % |
50 % |
|
Ext.Freig. |
Wirkung des externen Freigabesignals auf den Kanal. |
aus / ein / invert. |
aus |
|
I_ist |
Ist-Stromanzeige |
0.000 A … … A |
… A |
|
I_max |
Maximaler Strom über den Leistungskanal. Grenzstrom. |
0.3 … 6.0 A (5 % … 100 %) |
6.0 A |
|
Max. Amp. |
Maximalwert bei 100 % Sollwert. Maximale Förderleistung begrenzen. |
0.0 … 100 % |
90 % |
|
t-ein |
Hochlaufzeit einstellen (Sollwert 0 % auf 100 %). |
0.0 … 60.0 s |
1.0 s |
|
t-aus |
Auslaufzeit einstellen (Sollwert 100 % auf 0 %). |
0.0 … 60.0 s |
0.2 s |
|
El.Sich. |
Elektronische Sicherung. Ausgangsabschaltung, statt Ausgangsstrombegrenzung. |
ein / aus |
aus |
|
Frequenz |
||||
Freq. |
Kanalfrequenz-Sollwert. Liegt im Wertebereich zwischen „f_min“ und „f_max“. |
f_min - f_max Hz |
100 Hz |
|
f_min |
Zulässiger Minimalwert, den die Kanalfrequenz nicht unterschreiten soll. |
35.0 - 140 Hz |
35.0 Hz |
|
f_max |
Zulässiger Maximalwert, den die Kanalfrequenz nicht überschreiten soll. |
>= f_min - 140 Hz |
140.0 Hz |
|
ACC |
Schwingweitenregelung. Für die Funktion muss ein Beschleunigungssensor angeschlossen sein! |
ein / aus |
aus |
|
Prp.Verst. |
P-Anteil ACC-Regler einstellen. |
0.01 … 100 |
0.40 |
|
Integral |
I-Anteil ACC-Regler einstellen. |
0.01 … 100 s |
0.15 s |
|
Schwelle |
Definiert wie stark der „AFC“, von der theoretisch gefundenen Resonanzfrequenz abweichen darf. |
0.0 … 100 % |
10.0 % |
|
Auto Freq. |
Frequenzsuche und Nachführung aktivieren. *2 |
ein / aus |
ein |
|
Auto Freq. Scan |
Automatische Frequenzsuche (AFS) aktivieren. |
|||
f-ScSpeed |
Geschwindigkeit AFS. |
0.00 … 100 %/s |
10 %/s |
|
Luft |
||||
Luft |
Luftfunktion (MV) *3 aktivieren. |
ein / aus |
ein |
|
t-ein |
Luft Vorlaufzeit. |
0.0 … 60.0 s |
0.0 s |
|
t-aus |
Luft Nachlaufzeit. |
0.0 … 60.0 s |
4.0 s |
|
Sensor 1 |
||||
Sensor |
Aktivierung und Invertierung des Sensors. |
ein / aus / invert. |
aus |
|
t-ein |
Einschaltverzögerung des Sensors. |
0.0 … 60.0 s |
1.0 s |
|
t-aus |
Ausschaltverzögerung des Sensors. |
0.0 … 60.0 s |
1.0 s |
|
Sensor 2 |
||||
Sensor |
Aktivierung des Sensors. |
ein / aus |
aus |
|
t-ein |
Einschaltverzögerung des Sensors. |
0.0 … 60.0 s |
1.0 s |
|
t-aus |
Ausschaltverzögerung des Sensors. |
0.0 … 60.0 s |
1.0 s |
|
Sensorverknüpfung |
||||
Typ |
Typ der Sensorverknüpfung. |
aus / UND / Min/Max / UND/S2 / ODER / Füll/Warnl. / Füll/BStrg *1 |
aus |
|
Externer Sollwert |
||||
Modus |
Modus des externen Sollwertes. |
aus / 0-10 V / 0-20 mA / 4-20 mA |
aus |
|
Zyklusüberwachung |
||||
Typ |
Einstellung des überwachten Sensors. |
aus / Sensor 1 / Sensor 2 / Sensor 1+2 |
aus |
|
Alarm |
Einstellung des Alarmtyps. |
|
||
t-zyklus |
Zeit bis zum Auslösen des Alarms. |
1.0 … 240 s |
180.0 s |
|
T-takt |
Alarmtakt des Statusausgangs (ST). Bei 0.0 s ST dauerhaft EIN. |
0.0 … 5.0 s |
0.0 s |
|
Einstellungen |
||||
Startmenü |
Sperrung der Einstellung der Sollwerte im Startmenü. |
frei |
||
Bereit-S |
Modus des Bereit-Signals (passiv: Signal immer an, solange eine Spannungsversorgung vorhanden ist; aktiv: Signal aus, wenn Kanal im OFF-Status ist und Signal ein, wenn Kanal im Betriebsmodus ist). |
aktiv / passiv |
aktiv |
|
U_max |
Ausgangsspannungsbegrenzung. 230V-Magnet -> U_max: 100 %. 115V-Magnet -> U_max: 50 %. |
0.0 … 100 % |
100.0 % |
|
Sprache |
Sprachauswahl für Menü. |
English / Deutsch / Francais / Italiano / Español |
Deutsch |
|
Param. speichern |
Aktuelle Parameterwerte speichern. |
|||
Parameter laden |
Die gespeicherten Parameterwerte aufrufen. Achtung: Die aktuellen Einstellungen werden überschrieben! |
|||
Fehler quittieren |
Quittiert Fehler. Wenn das kleine Kreissymbol gefüllt ist, liegt ein Fehler vor. Dieselbe Funktion wie am Startmenü. Erscheint nur wenn ein Fehler vorliegt. |
|||
Werkseinstellung |
||||
Hintergr. Li. |
Hintergrundbeleuchtung an oder aus. |
ein / aus |
ein |
|
Monitor |
||||
Symbole |
1 Fr. Se. Ka. Rel. MV |
|||
Symbole |
2 Fr. Se. Ka. Rel. ST1 |
|||
Beschleun. |
Istwert für die aktuelle Beschleunigung. |
0.0 % |
||
DC-Wert |
Anzeige für DC-Anteil des Ausgangsstroms. |
0.0 % |
||
Phasenwinkel |
Anzeige für den Phasenwinkel. |
0.0° |
||
Taktgeber |
||||
Typ |
Statusausgang wird getaktet. |
Aus / ein / ein/Strg.S2 |
aus |
|
Niv. t-hoch |
An-Zeit. |
0.1 … 60.0 s |
0.5 s |
|
Niv. t-tief |
Aus-Zeit. |
0.1 … 60.0 s |
0.5 s |
|
Info |
||||
Modell |
Typenspezifischer Ausgangsstrom. |
6 A |
||
SW |
Softwareversion. |
3.0.2.9-03 |
||
Datum |
Softwaredatum. |
22.01.2026 |
||
N° |
Hardware-Identifikationsnummer. |
30023525 |
||
Konfiguration |
Softwarekonfiguration. |
Konf.1 - Konf.4 |
||
Hinweise
Fr. |
Freigabe |
Se. |
Sensor |
Ka. |
Kanal |
Rel. |
Relais |
MV |
Magnetventil (für Sortierluft) |
ST1 |
Statusausgang |
*1 |
Einschaltverzögerung für ST1 = Einschaltverzögerung für Sensor 2 |
*2 |
AFC = Automatic Frequency Control = Automatische Frequenz Kontrolle |
*3 |
Magnetventil |
Externer Sollwert¶
Die Funktion Externer Sollwert ermöglicht die Vorgabe des Sollwertes über ein externes analoges Signal. Der Anschluss erfolgt über die zweipolige Klemme X15 im Geräteinneren.
Die Aktivierung erfolgt im Untermenü Externer Sollwert über den Parameter Modus. Für die externe Sollwertvorgabe stehen die Betriebsarten 0-10 V, 0-20 mA und 4-20 mA zur Verfügung.
Modus |
Betriebsart des externen Sollwertes.
Mögliche Einstellungen: aus / 0-10 V / 0-20 mA / 4-20 mA.
|
X15 |
Anschlussklemme für die externe Sollwertvorgabe.
Die Klemme befindet sich im Gehäuseinneren auf der Seite des Netzschalters.
|
Pol 1 |
Anschluss für das externe Sollwertsignal.
Je nach Betriebsart: 10 V bzw. 20 mA.
|
Pol 2 |
Bezugspotenzial für den externen Sollwert.
Anschluss GND.
|
Grundfunktion
Der externe Sollwert beeinflusst die Amplitude des Leistungskanals. Wird die externe Sollwertfunktion aktiviert, verwendet das Gerät den zuvor eingestellten Amplitudenwert als Minimalwert.
Der externe Sollwert verändert den Ausgangswert abhängig vom anliegenden Analogsignal. Der maximal erreichbare Wert beträgt 100 % Amplitude.
Beispiel 0-10 V
Ausgangswert vor Aktivierung: 50 % |
Bei 0 V beträgt die Amplitude 50 %.
Bei 5 V beträgt die Amplitude 75 %.
Bei 10 V beträgt die Amplitude 100 %.
|
Ausgangswert vor Aktivierung: 0 % |
Bei 0 V beträgt die Amplitude 0 %.
Bei 5 V beträgt die Amplitude 50 %.
Bei 10 V beträgt die Amplitude 100 %.
|
Sensorverknüpfungen¶
Wichtig
Vor der Auswahl einer Verknüpfung müssen beide Sensoreingänge aktiviert sein. Es kann nur immer eine Sensorverknüpfung gleichzeitig aktiv sein.
UND |
Wenn Sensor 1 und Sensor 2 „belegt“ sind, wird der Leistungskanal abgeschaltet.
Ist der Leistungskanal abgeschaltet, wird auch der Statusausgang ausgeschaltet.
Wenn einer der beiden Sensoren „frei“ ist, wird der Leistungskanal eingeschaltet.
Ist der Leistungskanal eingeschaltet, wird auch der Statusausgang eingeschaltet.
|
Min / Max |
Wenn Sensor 1 und Sensor 2 „belegt“ sind, wird der Leistungskanal abgeschaltet.
Ist der Leistungskanal abgeschaltet, wird auch der Statusausgang ausgeschaltet.
Wenn Sensor 1 und Sensor 2 „frei“ sind, wird der Leistungskanal eingeschaltet.
Ist der Leistungskanal eingeschaltet, wird auch der Statusausgang eingeschaltet.
|
UND / S2 |
Wenn Sensor 1 und Sensor 2 „belegt“ sind, wird der Leistungskanal abgeschaltet.
Ist der Leistungskanal abgeschaltet, wird auch der Statusausgang ausgeschaltet.
Wenn Sensor 2 „frei“ ist, unabhängig vom Zustand des Sensors 1, wird der Leistungskanal eingeschaltet.
Ist der Leistungskanal eingeschaltet, wird auch der Statusausgang eingeschaltet.
|
ODER |
Wenn Sensor 1 oder Sensor 2 „belegt“ ist, wird der Leistungskanal abgeschaltet.
Ist der Leistungskanal abgeschaltet, wird auch der Statusausgang ausgeschaltet.
Wenn Sensor 1 und Sensor 2 „frei“ sind, wird der Leistungskanal eingeschaltet.
Ist der Leistungskanal eingeschaltet, wird auch der Statusausgang eingeschaltet.
|
Füll / Warnl. |
Wenn Sensor 1 „frei“ ist, wird der Leistungskanal eingeschaltet.
Wenn Sensor 1 „belegt“ ist, wird der Leistungskanal ausgeschaltet.
Wenn Sensor 2 „belegt“ ist, wird der Statusausgang eingeschaltet.
Wenn Sensor 2 „frei“ ist, wird der Statusausgang ausgeschaltet.
|
Füll / BStrg |
Wenn Sensor 2 „belegt“ ist, wird der Statusausgang eingeschaltet.
Wenn Sensor 1 „belegt“ ist, wird der Leistungskanal ausgeschaltet.
Ist der Leistungskanal abgeschaltet, wird auch der Statusausgang ausgeschaltet.
Wenn Sensor 1 „frei“ ist, wird der Leistungskanal eingeschaltet.
Ist der Leistungskanal eingeschaltet, wird auch der Statusausgang zeitverzögert eingeschaltet.
Die Zeitverzögerung entspricht der eingestellten Einschaltverzögerung „t-ein“ des Sensors 2.
Wenn Sensor 2 „frei“ ist, wird der Statusausgang ausgeschaltet.
|
Zyklusüberwachung¶
Die Zyklusüberwachung ist eine erweiterte Time-out-Funktion zur Überwachung des Teileflusses über Sensor 1, Sensor 2 oder Sensor 1+2. Sie prüft, ob innerhalb einer eingestellten Zykluszeit ein entsprechendes Sensorsignal erkannt wird. Die Funktion kann z. B. zur Leerüberwachung oder Alarmmeldung verwendet werden.
Die Zyklusüberwachung wird im Untermenü Zyklusüberwachung eingestellt. Die Funktion steht nur zur Verfügung, wenn die betreffenden Sensoren zuvor aktiviert wurden. Sobald unter Typ ein Sensor ausgewählt wird, ist die Zyklusüberwachung aktiv.
Typ |
Auswahl des zu überwachenden Sensors.
Mögliche Einstellungen: aus / Sensor 1 / Sensor 2 / Sensor 1+2.
|
Alarm |
Einstellung des Alarmverhaltens.
Mögliche Einstellungen: - / Warnlampe / Kanal Stop.
|
t-zyklus |
Zeit bis zum Auslösen der Meldung oder des Alarms.
Einstellbereich: 1.0 … 240 s.
|
T-takt |
Alarmtakt des Statusausgangs ST1.
Einstellbereich: 0.0 … 5.0 s.
Bei 0.0 s ist ST1 im Alarmfall dauerhaft eingeschaltet.
|
Grundfunktion
Der Zähler der Zyklusüberwachung läuft nur, wenn der Leistungskanal eingeschaltet ist und der überwachte Sensor frei ist. Wird der überwachte Sensor belegt, wird der Zähler zurückgesetzt bzw. unterdrückt.
Solange der Leistungskanal ausgeschaltet ist, wird der Zähler ebenfalls zurückgesetzt und es erfolgt keine Überwachung.
Die Einschaltverzögerung und Ausschaltverzögerung der Sensoren werden von der Zyklusüberwachung nicht berücksichtigt. Der Sensorstatus wirkt direkt und unmittelbar auf die Funktion.
Verhalten nach Ablauf der Zykluszeit
Alarm aus |
Nach Ablauf der eingestellten Zykluszeit wird im Startmenü eine Meldung angezeigt.
Der Statusausgang ST1 wird weiterhin vom Leistungskanal gesteuert.
Die Einstellung
T-takt hat in diesem Modus keine Funktion. |
Warnlampe, T-takt = 0.0 s |
Nach Ablauf der eingestellten Zykluszeit wird im Startmenü eine Alarmmeldung angezeigt.
Der Statusausgang ST1 wird dauerhaft eingeschaltet.
Der Leistungskanal läuft unverändert weiter.
|
Warnlampe, T-takt > 0.0 s |
Nach Ablauf der eingestellten Zykluszeit wird im Startmenü eine Alarmmeldung angezeigt.
Der Statusausgang ST1 wird getaktet.
Der Leistungskanal läuft unverändert weiter.
|
Kanal Stop |
Nach Ablauf der eingestellten Zykluszeit wird im Startmenü eine Alarmmeldung angezeigt.
Der Statusausgang ST1 wird eingeschaltet.
Der Leistungskanal wird abgeschaltet.
Die Taktfunktion von ST1 ist in diesem Modus wirkungslos.
Nach Auslösen des Alarms wird der Sensorstatus ignoriert.
|
Quittierung
Alarm aus |
Quittierung über die Meldung im Startmenü.
Zusätzlich durch Belegen des überwachten Sensors.
Bei aktivierter externer Freigabe auch durch Umschalten der externen Freigabe.
|
Warnlampe |
Quittierung über die Alarmmeldung im Startmenü.
Zusätzlich durch Belegen des überwachten Sensors.
Bei aktivierter externer Freigabe auch durch Umschalten der externen Freigabe.
|
Kanal Stop |
Quittierung über die Alarmmeldung im Startmenü.
Bei aktivierter externer Freigabe auch durch Umschalten der externen Freigabe.
Eine Quittierung durch Sensorbelegung erfolgt in diesem Modus nicht.
|
Beispiele
Sensor 1 |
Die Zykluszeit beginnt, wenn Sensor 1 frei ist und der Leistungskanal eingeschaltet ist.
Wird Sensor 1 belegt, wird der Zähler zurückgesetzt.
Je nach Alarmmodus wird nach Ablauf der Zykluszeit eine Meldung angezeigt, ST1 eingeschaltet oder getaktet, oder der Leistungskanal abgeschaltet.
|
Sensor 2 |
Die Funktion entspricht der Überwachung von Sensor 1, jedoch bezogen auf Sensor 2.
Die Zykluszeit beginnt, wenn Sensor 2 frei ist und der Leistungskanal eingeschaltet ist.
Wird Sensor 2 belegt, wird der Zähler zurückgesetzt.
|
Sensor 1+2 |
Die Zykluszeit beginnt, wenn einer der beiden Sensoren frei ist und der Leistungskanal eingeschaltet ist.
Der Zähler wird zurückgesetzt, wenn Sensor 1 und Sensor 2 belegt sind.
Je nach Alarmmodus wird nach Ablauf der Zykluszeit eine Meldung angezeigt, ST1 eingeschaltet oder getaktet, oder der Leistungskanal abgeschaltet.
|
Konfiguration Taktgeber¶
Der Taktgeber steuert den Statusausgang ST1 als periodisch getaktetes Ausgangssignal. Die An-Zeit und Aus-Zeit des Signals sind getrennt einstellbar.
Der Taktgeber kann nur eigenständig betrieben werden und ist nicht mit anderen Betriebsmodi kombinierbar. Wenn der Taktgeber aktiviert wird, können die Sensorverknüpfung ODER und die Zyklusüberwachung automatisch deaktiviert werden.
Ist Sensor 2 aktiviert, kann der Taktgeber zusätzlich über Sensor 2 gesteuert werden.
Typ |
Betriebsart des Taktgebers.
Mögliche Einstellungen: Aus / ein / ein/Strg.S2.
|
Niv. t-hoch |
An-Zeit des getakteten Statusausgangs ST1.
Einstellbereich: 0.1 … 60.0 s.
|
Niv. t-tief |
Aus-Zeit des getakteten Statusausgangs ST1.
Einstellbereich: 0.1 … 60.0 s.
|
Grundfunktion
Der Statusausgang ST1 gibt bei aktivem Taktgeber ein periodisches Signal aus.
Das hohe Signalniveau und das tiefe Signalniveau werden über die Parameter
Niv. t-hochundNiv. t-tiefeingestellt.Der Taktgeber arbeitet unabhängig von der externen Freigabe. Der Leistungskanal, die externe Freigabe und die Sensoren arbeiten weiterhin entsprechend ihrer jeweiligen Standardfunktion.
Betriebsarten
Aus |
Der Taktgeber ist deaktiviert.
Der Statusausgang ST1 wird nicht durch die Taktgeberfunktion angesteuert.
|
ein |
Der Taktgeber arbeitet im Standardmodus.
Der Statusausgang ST1 wird über die Taste ON/OFF gestartet oder gestoppt.
Bei ON/OFF auf „Ein“ taktet ST1.
Bei ON/OFF auf „Aus“ stoppt ST1.
|
ein/Strg.S2 |
Der Taktgeber wird zusätzlich über Sensor 2 gesteuert.
Diese Betriebsart steht nur zur Verfügung, wenn Sensor 2 zuvor aktiviert wurde.
Bei ON/OFF auf „Ein“ taktet ST1.
Bei ON/OFF auf „Aus“ stoppt ST1.
Wenn Sensor 2 „belegt“ ist, taktet ST1.
Wenn Sensor 2 „frei“ ist, stoppt ST1.
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Taktgeber ein - Standardmodus
In dieser Betriebsart arbeitet der Taktgeber unabhängig von der externen Freigabe und unabhängig von den Sensoren.
Der Taktgeber für den Statusausgang ST1 wird ausschließlich über die Taste ON/OFF gestartet oder gestoppt. Der Leistungskanal, die externe Freigabe und die Sensoren arbeiten weiterhin im Standardmodus. Der Statusausgang ST1 ist unabhängig von der externen Freigabe.
ON/OFF auf „Ein“ |
Der Statusausgang ST1 taktet.
|
ON/OFF auf „Aus“ |
Der Statusausgang ST1 stoppt.
Es wird kein Signal ausgegeben.
|
Taktgeber - Steuerung durch Sensor 2
Diese Betriebsart steht nur zur Verfügung, wenn Sensor 2 zuvor aktiviert wurde.
Der Taktgeber arbeitet in dieser Betriebsart unabhängig von der externen Freigabe. Der Statusausgang ST1 wird über die Taste ON/OFF sowie über den Zustand von Sensor 2 gestartet oder gestoppt.
Der Leistungskanal, die externe Freigabe und Sensor 1 arbeiten weiterhin im Standardmodus. Der Statusausgang ST1 ist unabhängig von der externen Freigabe.
ON/OFF auf „Ein“ |
Der Statusausgang ST1 taktet.
|
ON/OFF auf „Aus“ |
Der Statusausgang ST1 stoppt.
Es wird kein Signal ausgegeben.
|
Sensor 2 „belegt“ |
Der Statusausgang ST1 taktet.
|
Sensor 2 „frei“ |
Der Statusausgang ST1 stoppt.
Es wird kein Signal ausgegeben.
|