Parametereinstellung¶
Warnung
Falsch eingestellte Parameter können eine elektrische oder mechanische Beschädigung des Steuergerätes oder des Schwingantriebs nach sich ziehen. Vor dem Einschalten sollte daher eine geringe Fördergeschwindigkeit am Steuergerät eingestellt werden. Beim Hochfahren der Leistung ist dann auf die ordnungsgemäße Funktion zu achten.
Übersicht¶
Parameter |
Bedeutung |
Einstellung |
Werks-einstellung |
Code |
|---|---|---|---|---|
Schwingförderer |
||||
Schwingamplitude (Föderleistung) |
0…100 % |
0 % |
000, 002, 020, 096 |
|
Maximale Aussteuerbegrenzung (Umax) |
5…100 % |
90 % |
008, 020, 040, 096 |
|
Schwingfrequenz |
35…140 Hz (5…300 Hz) |
100 Hz |
008, 020, 040, 096 |
|
/. |
Sanftanlauframpe |
0…60 s |
0,1 s |
020, 096 |
. |
Sanftauslauframpe |
0…60 s |
0,1 s |
020, 096 |
E.S.P. |
Umschaltung auf externen Sollwert 0-10V |
0/I |
0 |
003 |
4.20 |
Sollwert 2-10V (mit 500 Ohm 4-20mA) |
0/I |
0 |
003 |
POT. |
Sollwert über Potentiometer |
0/I |
0 |
003 |
S.P.2. |
Grob / Fein Steuerung |
0/I |
0 |
003 |
-En. |
Freigabe invertieren |
0/I |
0 |
003 |
r.b. |
Umschaltung auf Bereit-Relais |
0/I |
0 |
003 |
064 |
HOP. |
Takt Steuerung für Bunker |
0/I |
0 |
Einschaltzeit (bei aktivierter Taktsteuerung) |
0…60 s |
1 s |
004, 064 |
|
Ausschaltzeit (bei aktivierter Taktsteuerung) |
0…60 s |
1 s |
004, 064 |
|
Ausschaltzeit (bei aktivierter Taktsteuerung) |
0/I |
0 |
004, 064 |
|
Regelbetrieb (mit Schwingweitensensor) |
||||
ACC. |
Umschaltung auf Regelbetrieb |
0/I |
0 |
008 |
P.A. |
Regelparameter Proportionalanteil |
0…100 |
40 |
008 |
I.A. |
Regelparameter Integralanteil |
0…100 |
100 |
008 |
A.F.C. |
Automatische Frequenznachführung |
0/I |
0 |
008 |
A.F.S. |
Automatischer Frequenzsuchlauf starten |
008 |
||
Füllstandsteuerung |
||||
Einschaltverzögerung |
0…60 s |
1 s |
007, 167 |
|
Ausschaltverzögerung |
0…60 s |
1 s |
007, 167 |
|
-SE. |
Sensorfunktion invertieren |
PNP/NPN |
PNP |
007, 167 |
E.En. |
Sensor Time-out |
0/I |
0 |
015, 167 |
Zeitverzögerung Störung (Sensor Time-out) |
1…240 s |
180 s |
015, 167 |
|
A.r. |
Vorlaufzeit Ventilausgang |
0…60 s |
0 s |
015 |
A.i. |
Nachlaufzeit Ventilausgang |
0…60 s |
4 s |
015 |
Service |
||||
Aktuellen Ausgangsstrom anzeigen |
040 |
|||
Aktuelle Ausgangsfrequenz anzeigen |
040 |
|||
PUSH. |
Anwendereinstellung sichern |
143 |
||
FAC. |
Werkseitige Grundeinstellung wiederherstellen |
210 |
||
US.PA. |
Anwendereinstellung wiederherstellen |
210 |
||
Hd.C. |
Programmiermenüs verbergen |
0/1 |
0 |
117 |
di.S. |
Sollwertverstellung verbergen |
0/1 |
0 |
137 |
Softwareversionsnummer anzeigen |
001 |
|||
Erläuterung Serviceparameter¶
Strombegrenzung
Mit der Strombegrenzung wird der maximale Ausgangsstrom der Steuerung auf den zulässigen Magnetstrom „IM“ begrenzt. Die Strombegrenzung „IMAX“ wird mit dem Parameter „I“ eingestellt. Die Einstellung im Display erfolgt in Prozent vom Gerätenennstrom „IN“ (100 % entspricht dem Gerätenennstrom). Zum Schutz der Magnete muss die Stromgrenze auf den zulässigen Strom des (der) Magneten (Magnete) „IM“ eingestellt werden. Sind mehrere Magnete in einem Förderer parallelgeschaltet, ist der Magnetstrom „IM“ die Summe aller Einzelströme.
Frequenzbereich
Das Steuergerät überdeckt einen maximalen Frequenzbereich von 5…300 Hz. Durch eine einstellbare untere und obere Frequenzgrenze kann der durch den Anwender nutzbare Frequenzbereich (Parameter „F“)auf einen Bereich von maximal 1:4 eingestellt werden. Insbesondere im Regelbetrieb kommt diesem nutzbaren Frequenzbereich aus Gründen der sicheren Erkennung des Messwertes des Schwingweitensensors große Bedeutung zu. Im automatischen Frequenzsuchlauf ist maximal ein Frequenzverhältnis von 1:4 möglich. Mit den Frequenzgrenzen „F.L.“ (untere Frequenzgrenze) und „F.H.“ (obere Frequenzgrenze) wird der Bereich eingegrenzt.Eine engere Einstellung der Grenzen als 1:4 ist möglich und auch sinnvoll, da hiermit sichergestellt wird, dass keine zu große Abweichung von der Systemfrequenz durch den Anwender eingestellt werden kann. Der Bereich der automatischen Frequenznachführung „AFC“ wird hiermit gleichermaßen eingeschränkt.
Als praktikable Einstellung kann eine Begrenzung auf +/- 20 % von der Resonanzfrequenz gewählt werden.
Schritt: unteren Grenzwert einstellen
Schritt: oberen Grenzwert einstellen
Ausgangsspannungsbegrenzung
Mit dem Parameter P.L. kann die Ausgangsspannungsbegrenzung feinstufig eingestellt werden
P.L. = „100“ Ausgangsspannung max. 205V
P.L. = „50“ Ausgangsspannung max. 100V
Nach Änderung dieser Einstellung muss der Laststrom und die Lastspannung mit geeigneten Messinstrumenten kontrolliert werden.