Funktionsbeschreibung

Bei der Komponente vom Typ SCF3000M-16A handelt es sich um ein Steuergerät für Schwingantriebe mit Frequenzregelung. Dies ermöglicht, unabhängig von der Netzfrequenz, eine Ansteuerung von Schwingantrieben mit 50/60 Hz oder 100/120 Hz.

Die Komponente vom Typ SCF3000M-16A ist ein speziell angepasster Frequenzumrichter für die Steuerung von Vibrationsantrieben/Schwingförderern. Die Geräte erzeugen eine netzunabhängige Ausgangsfrequenz für den Vibrationsantrieb. Eine Feinabstimmung durch Ein- oder Ausbau von Blattfedern oder der Gewichtsausgleich der Schwingmassen kann entfallen. Durch den sinusförmigen Ausgangsstrom ergibt sich ein ruhiges Laufverhalten des Förderers. Die eingestellte Schwingfrequenz entspricht der mechanischen Schwingfrequenz des Fördergerätes. Das Gerät ist in einer CE/UKCA und in einer CSA/UL Ausführung erhältlich. Die Eingangsseitige PFC-Schaltung sorgt für eine gleichbleibende Ausgangsspannung und Ausgangsfrequenz bei einer Netzspannung zwischen 99V und 264V und einer Netzfrequenz von 50 oder 60Hz. Somit ist das Steuergerät für die meisten Netze weltweit geeignet, ohne das unterschiedliche Magnete für verschiedene Netzspannungen und Netzfrequenzen notwendig sind. Auch Netzspannungsschwankungen haben keinen Einfluss mehr auf die Fördergeschwindigkeit. Die Eingangsschaltung sorgt außerdem dafür, dass Netzrückwirkungen verringert werden und das durch die Blindleistungskompensation die Energieeffizienz deutlich erhöht wird. Der „Stromverbrauch“ sinkt um bis zu 45% und die Betriebskosten werden entsprechend gesenkt. Wird optional ein Schwingweitensensor am SCF3000M-16A angeschlossen, kann das Steuergerät durch einen Frequenzsuchlauf automatisch die Resonanzfrequenz des Förderers ermitteln. Bei eingeschaltetem Regelbetrieb wird dann die Ausgangsfrequenz des Steuergerätes dynamisch an die sich durch Belastung ändernde Resonanzfrequenz des Förderers angepasst. Die Fördergeschwindigkeit bleibt dadurch unabhängig von der Belastung nahezu konstant. Die Verstellung der Fördergeschwindigkeit erfolgt im manuellen wie im Regelbetrieb über die Höhe der Ausgangsspannung. Der Sollwert für die Förderleistung wird standardmäßig über das interne Display vorgegeben, kann aber auch extern mittels eines 0(2)…10V bzw. 0(4)…20mA DC Signales zugeführt werden. Zur Materialsteuerung kann ein PNP Stau/Füllstandssensor angeschlossen werden, der den Förderer stoppt, wenn der entsprechende Füllstand erreicht ist. Die Bedienung und Parametrierung des Gerätes erfolgt über ein LC-Display mit 4 Zeilen mit jeweils 20 Zeichen und über eine Tastatur mit 6 Tasten.

Besondere Merkmale:

  • Geräte in CE/UKCA und in CSA/UL Ausführung erhältlich

  • Weiter Netzeingangsspannungsbereich von 99V bis 264V bei 50Hz oder 60Hz.

  • Netzspannungsunabhängige Ausgangsspannung von max. 205V (einstellbar) über den gesamten Netzspannungsbereich

  • Konstante Förderleistung bei Netzschwankungen

  • Netzfrequenzunabhängige, einstellbare Ausgangsfrequenz von 35Hz bis 140Hz (Werkseinstellung)

  • Min- und Max-Grenzen des Frequenzbereichs einstellbar

  • Laststrom siehe technische Daten

  • Mindestlaststrom 100mA (Leistung größer 18VA)

  • Einstellbare Stromgrenze für maximalen Magnetstrom

  • Regelbetrieb, selbständige Resonanzfrequenzsuche und Nachführung über Schwingweitensensor

  • Ein Sensorverstärker zur Stau/Füllstandssteuerung mit unabhängig einstellbaren Zeitstufen (An / Ab)

  • Alternativ kann der Sensorverstärker auch zur schnell / langsam Umschaltung genutzt werden

  • Ein Relaisausgang zur Statusmeldung (Aktiv-Signal)

  • Ein Relaisausgang zur Bereitmeldung (Störsignal)

  • Externer Freigabeeingang für 24VDC oder potentialfreien Kontakt

  • Vier anwendungsspezifische Parametersätze speicherbar

  • Eingang für Thermoschalter zur Überwachung der Magnettemperatur

  • Optional können die Schaltschrankgeräte mit einer Busschnittstelle ausgerüstet werden.
    • Profinet

    • Profibus

    • Ethernet/IP

    • Ethercat

    • CANBus