Inbetriebnahme

Die erste Inbetriebnahme sollte ohne Werkstücke erfolgen. Nach erfolgreicher Erstinbetriebnahme kann ein Probelauf mit Werkstücken erfolgen.

Warnung

Vor dem ersten Einschalten ohne angeschlossenen Antrieb ist zu prüfen, dass

  • die verwendete Stromversorgung den Anschlussdaten des verwendeten Steuergerätes entspricht

  • die Komponente keine Beschädigungen aufweist

  • die Komponente ordnungsgemäß befestigt und ausgerichtet wurde

  • die Komponente ordnungsgemäß in die Gesamtanlage integriert und korrekt ausgerichtet wurde, frei steht, bei Schwingung keine anderen Gegenstände berührt und die Übergänge zu weiteren Komponenten störungsfrei sind

  • alle elektrischen und mechanischen Schutz- und Sicherheitseinrichtungen einwandfrei funktionieren

  • bei der Erstinbetriebnahme, der Inbetriebnahme nach Reparaturarbeiten oder dem Austausch von Steuergeräten / Antrieben, die minimale Leistung am Steuergerät eingestellt ist

Warnung

Vor dem ersten Einschalten mit angeschlossenem Antrieb ist zu prüfen, dass

  • alle Transportsicherungen entfernt wurden

  • sich keine Werkstücke im System befinden und Verschmutzungen entfernt wurden

  • das Anschlusskabel korrekt an das Steuergerät angeschlossen wurde

  • das Steuergerät entsprechend der Vorgabe eingestellt wurde

Bemerkung

Medienversorgung

Eine ausreichende und stabile Versorgung mit allen notwendigen Medien (Strom, Druckluft etc.) ist sicherzustellen und zu prüfen.

Bemerkung

Komplettsysteme

Bei Steuergeräten, die als komplett eingerichtetes System inkl. Antrieben und Transportschiene ausgeliefert werden, ist bereits ab Werk die optimale Förderleistung eingestellt. Im Falle eines Drehknopfes am Steuergerät ist diese auf der Skala mit einem roten Pfeil gekennzeichnet.

Anschlussmöglichkeiten

Bemerkung

Die Komponente vom Typ EBF05 bietet optional die Möglichkeit, dass alle internen Anschlusspunkte mit einer Steckererweiterung aus dem Gerät herausgeführt werden. Dies muss bei Bestellung der Komponente berücksichtigt werden. Alternativ können die im Folgenden aufgelisteten Signale auch innerhalb des Geräts angeschlossen werden.

Externe Freigabe

In der Werkseinstellung wird der Antrieb mit dem Zuschalten der Netzspannung ein-/ ausgeschaltet. Über die externe Freigabe besteht die Möglichkeit den Antrieb durch eine übergeordnete Steuerung zu steuern.

Die Freigabe erfolgt auf zwei mögliche Arten:

  1. Freigabe durch ein 24 V DC Signal

  2. Freigabe durch einen potentialfreien Kontakt

Interner Anschluss (Klemmleiste)

Klemme 10

Freigabesignal Rechtslauf 24 V DC (intern)

Klemme 11

Freigabesignal Eingang Rechtslauf

Klemme 12

Freigabesignal GND (extern)

Klemme 13

Freigabesignal Eingang Linkslauf

Externer Anschluss (-XS1 Buchse M12 5polig)

Pin 1

Freigabesignal Rechtslauf 24 V DC (intern)

Pin 4

Freigabesignal Eingang Rechtslauf

Pin 3

Freigabesignal GND (extern)

Pin 2

Freigabesignal Eingang Linkslauf

Wichtig

Die Kabellänge darf nicht mehr als 10m betragen. Das Kabel nicht in unmittelbarer Nähe zu energiereichen Schalteinrichtungen oder starken Störfeldern verlegen.

Statusausgänge

Der Statusausgang stellt eine potentialfreie Schließerkontakt zur Verfügung, dieser ist immer dann durchgeschaltet, wenn das Steuergerät netzversorgt und eingeschaltet ist und keine Störung vorliegt. Zum Anschluss ist die Front des Steuergerät unter Beachtung der oben angeführten Sicherheitshinweise zu öffnen. Den Blindstopfen an der Seite des Gehäuses entfernen und eine Kabelverschraubung mit Zugentlastung einbauen. Hier das Kabel durchführen.

Interner Anschluss (Klemmleiste)

Klemme 8

Status Ausgangssignal

Klemme 9

Status 24 V DC (extern)

Externer Anschluss (-XS3 Buchse M12 5polig)

Pin 4

Status Ausgangssignal

Pin 1

Status 24 V DC (extern)

Externe Sollwertvorgabe

Das EBF05 verfügt über die Möglichkeit externe Sollwerte im Bereich 0..10VDC oder 4…20mA zu verarbeiten.

Interner Anschluss (Klemmleiste)

Klemme 18

Sollwert GND

Klemme 19

Sollwert Eingang

Externer Anschluss (-XS2 Buchse M12 5polig)

Pin 3

Sollwert GND

Pin 4

Sollwert Eingang